So, ich bin ja jetzt nicht so wahnsinnig ökumene-bewegt. Was daran liegt, dass ich gerade die viel gepriesene Vor-Ort-Ökumene eher als Weg-Lass-Ökumene erlebe.
Sicher, das Kreuz bleibt an der Wand, aber das Kruzifix ist dann doch ein theologisches Statement, was man nicht jedem zumuten möchte.
Gemeinschaft Ja, aber die Heiligen und Engel müssen dann doch "draußen beleiben", es könnte sich ja jemand auf den Schlips getreten fühlen, wenn man die Heiligen und Engel anruft und sie einlädt mit uns zu beten.
Da muss man sich schon entscheiden, ob man mit wem man klüngeln will.
Sicher es gibt Fortschritte. Es gibt Protestanten die Maria für sich entdecken, allerdings bleibt es dann meist bei einer mutigen Frau, die vor 2000 Jahren ihren Weg gegangen ist. Maria Himmelskönigin ist dann schon wieder zu viel des Guten. Dämlichstes Aussage zu Maria voll der Gnade hatte ich erst vor 14 Tagen, wo jemand meinte, dass man Gnade ja nur haben kann, wenn man vorher sündigt. Ich weiß nicht, wo der Betreffende das jetzt her hatte, aber es ist schon merkwürdig, dass ein Hinterfragen dieser Behauptung schon unerwünscht war.
Mir kommt es so vor, als wäre der Ablass für die Wallfahrt nach Trier nicht erbeten worden, weil man sich um meiner Ansicht nach dringend nötige Auseinandersetzungen drücken will. Das hat dann nichts mit dem Zusammenwachsen als Gemeinschaft zu tun, sondern mit einer Geselligkeit, die nur funktioniert, wenn man nicht man selber ist. Das brauch ich für meinen Teil nicht und mir fällt spontan auch niemand ein, der scharf drauf wäre.
Im Netzt derweil, wird ein Video geklickt bis der Arzt kommt, was die Behauptung aufstellt, dass Jesus gestorben ist, um die Religion abzuschaffen. Hmm, wirklich? Da haben die Evangelisten wohl was falsch verstanden, oder?
Das Video ist schön gemacht und der junge Herr in der Lederjacke hat seine Lektion gelernt. Ich hör das ja schön länger. Gerade im Land hinter dem Sonnenuntergang wird das seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Bühnen herunter gepredigt.
Schön, dass das auch ein Lutheraner bemerkt und es sehr nett in Szene setzt.
Sucher-Sensitive-Kirchen wie Mars Hill, Willow Creek usw beschallen mit dieser Behauptung ihre Kundschaft seit vielen Jahren und irgendwie ist es ja so, dass man falsche Behauptungen irgendwie richtig werden, wenn man sie lange genug wiederholt, oder?
Und ist doch schön, wenn von dem Verein, dem man angehört behaupten kann, dass er nichts mit so komplizierten Sachen wie Geschichte, Politik, Ethik oder ähnlichem zu tun hat.
Schaut euch das Video an. Es wird vielleicht nicht das Letzte sein, aber wir werden in Zukunft wohl weniger von dieser Art des Christentums hören, denn die Zeiten der konsumenten-orientierten Predigt-Großveranstaltungen geht langsam zu Ende. Es ist vielerorts schon die Luft raus. Grade für junge Männer ist der Tümpel, in dem sie schwimmen, zu seicht. Die wollen Herausforderungen und Tiefgang, wenn die ihr Ego gestreichelt haben wollen, gehen die überall hin, nur nicht zu Gemeinden, deren Sanctuary ausschaut wie ein Kino und die sich als erstes Fragen, was wohl für ihre Kundschaft relevant sein könnte.
Achja, dann sicher.... Father Barron
Klickt Euch durch den Rest, ich bin sicher ihr werdet Spaß haben.
Die Sache mit dem Neocatechumenalen Weg...Okay Leute, erstmal... verlässt man Europa, dann kann es passieren, dass man in der Heiligen Messe nicht nur Gitarren - mehr oder weniger schön geschrummelt - findet, sondern auch Trommeln, Flöten - die ich noch nie zuvor gesehen habe - und ja, auch Gemeinden, die singt als ginge es darum ihre Mannschaft im World Cup anzufeuern und Einzüge, bei denen man auf die Stimme aus dem Off wartet, die uns den Kontrahenten in der grünen Ecke vorstellt.
So, nicht alle Menschen sind Europäer und noch weniger sind Deutsche. Diese Feststellung kann mit einigen merkwürdigen Eigenarten - nicht nur was die Heilige Messe betrifft - versöhnen. Was die Entfremdung von der ordentlichen Liturgie angeht, also da gilt das Selbe m.M. nach auch für den außerordentlichen Ritus, für Life Teen Messen.... sucht Euch was aus.
Sicher sollte man Gemeinschaften, die Abkapselungstendenzen zeigen und sich eigene Liturgien zulegen genauer beobachten. Aber das wird ja ganz offensichtlich getan und ich muss sagen, ich vertraue da einfach dem Urteil unseres Heiligen Vaters.
So und hier noch einige Veranstaltungshinweise.
Am Samstag, 21.1.2012 ist es in 6 Städten wieder stark am nightfevern: AACHEN, BERLIN, KÖLN, MÜNCHEN, PADERBORN und WIEN.
In Washington DC wird dieses Wochenende fürs Leben marschiert. Ich fände es ganz zauberhaft, wenn für die Leute dort beten. Seth von One Billion Stories ist vor Ort und hat versprochen Videos und Berichte zeitnah hochzuladen. Check it out.
Sicher, das Kreuz bleibt an der Wand, aber das Kruzifix ist dann doch ein theologisches Statement, was man nicht jedem zumuten möchte.
Gemeinschaft Ja, aber die Heiligen und Engel müssen dann doch "draußen beleiben", es könnte sich ja jemand auf den Schlips getreten fühlen, wenn man die Heiligen und Engel anruft und sie einlädt mit uns zu beten.
Da muss man sich schon entscheiden, ob man mit wem man klüngeln will.
Sicher es gibt Fortschritte. Es gibt Protestanten die Maria für sich entdecken, allerdings bleibt es dann meist bei einer mutigen Frau, die vor 2000 Jahren ihren Weg gegangen ist. Maria Himmelskönigin ist dann schon wieder zu viel des Guten. Dämlichstes Aussage zu Maria voll der Gnade hatte ich erst vor 14 Tagen, wo jemand meinte, dass man Gnade ja nur haben kann, wenn man vorher sündigt. Ich weiß nicht, wo der Betreffende das jetzt her hatte, aber es ist schon merkwürdig, dass ein Hinterfragen dieser Behauptung schon unerwünscht war.
Mir kommt es so vor, als wäre der Ablass für die Wallfahrt nach Trier nicht erbeten worden, weil man sich um meiner Ansicht nach dringend nötige Auseinandersetzungen drücken will. Das hat dann nichts mit dem Zusammenwachsen als Gemeinschaft zu tun, sondern mit einer Geselligkeit, die nur funktioniert, wenn man nicht man selber ist. Das brauch ich für meinen Teil nicht und mir fällt spontan auch niemand ein, der scharf drauf wäre.
Im Netzt derweil, wird ein Video geklickt bis der Arzt kommt, was die Behauptung aufstellt, dass Jesus gestorben ist, um die Religion abzuschaffen. Hmm, wirklich? Da haben die Evangelisten wohl was falsch verstanden, oder?
Das Video ist schön gemacht und der junge Herr in der Lederjacke hat seine Lektion gelernt. Ich hör das ja schön länger. Gerade im Land hinter dem Sonnenuntergang wird das seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Bühnen herunter gepredigt.
Schön, dass das auch ein Lutheraner bemerkt und es sehr nett in Szene setzt.
Sucher-Sensitive-Kirchen wie Mars Hill, Willow Creek usw beschallen mit dieser Behauptung ihre Kundschaft seit vielen Jahren und irgendwie ist es ja so, dass man falsche Behauptungen irgendwie richtig werden, wenn man sie lange genug wiederholt, oder?
Und ist doch schön, wenn von dem Verein, dem man angehört behaupten kann, dass er nichts mit so komplizierten Sachen wie Geschichte, Politik, Ethik oder ähnlichem zu tun hat.
Schaut euch das Video an. Es wird vielleicht nicht das Letzte sein, aber wir werden in Zukunft wohl weniger von dieser Art des Christentums hören, denn die Zeiten der konsumenten-orientierten Predigt-Großveranstaltungen geht langsam zu Ende. Es ist vielerorts schon die Luft raus. Grade für junge Männer ist der Tümpel, in dem sie schwimmen, zu seicht. Die wollen Herausforderungen und Tiefgang, wenn die ihr Ego gestreichelt haben wollen, gehen die überall hin, nur nicht zu Gemeinden, deren Sanctuary ausschaut wie ein Kino und die sich als erstes Fragen, was wohl für ihre Kundschaft relevant sein könnte.
Achja, dann sicher.... Father Barron
Klickt Euch durch den Rest, ich bin sicher ihr werdet Spaß haben.
Die Sache mit dem Neocatechumenalen Weg...Okay Leute, erstmal... verlässt man Europa, dann kann es passieren, dass man in der Heiligen Messe nicht nur Gitarren - mehr oder weniger schön geschrummelt - findet, sondern auch Trommeln, Flöten - die ich noch nie zuvor gesehen habe - und ja, auch Gemeinden, die singt als ginge es darum ihre Mannschaft im World Cup anzufeuern und Einzüge, bei denen man auf die Stimme aus dem Off wartet, die uns den Kontrahenten in der grünen Ecke vorstellt.
So, nicht alle Menschen sind Europäer und noch weniger sind Deutsche. Diese Feststellung kann mit einigen merkwürdigen Eigenarten - nicht nur was die Heilige Messe betrifft - versöhnen. Was die Entfremdung von der ordentlichen Liturgie angeht, also da gilt das Selbe m.M. nach auch für den außerordentlichen Ritus, für Life Teen Messen.... sucht Euch was aus.
Sicher sollte man Gemeinschaften, die Abkapselungstendenzen zeigen und sich eigene Liturgien zulegen genauer beobachten. Aber das wird ja ganz offensichtlich getan und ich muss sagen, ich vertraue da einfach dem Urteil unseres Heiligen Vaters.
So und hier noch einige Veranstaltungshinweise.
Am Samstag, 21.1.2012 ist es in 6 Städten wieder stark am nightfevern: AACHEN, BERLIN, KÖLN, MÜNCHEN, PADERBORN und WIEN.
In Washington DC wird dieses Wochenende fürs Leben marschiert. Ich fände es ganz zauberhaft, wenn für die Leute dort beten. Seth von One Billion Stories ist vor Ort und hat versprochen Videos und Berichte zeitnah hochzuladen. Check it out.

Vor allem hinsichtlich des Neokatechumenalen Weges möchte ich Dir zustimmen: Da sollten wir alle mal locker und entspannt rangehen an die Sache. Wenigstens lassen die sich ihren Weg offiziell von Rom genehmigen, während so mancher Wald- und Wiesenpfarrer seine Basteleien und Spökes ganz ungenehmigt der Gemeinde aufoktroyiert. Und wenn einer was sagt, dann ist er der "böse Denunziant"!
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